Küche nochmal anders (mit Bildern)

Eigentlich hatten wir uns ja im Februar bereits eine Küche ausgesucht und nach unseren Wünschen konfigurieren lassen. Und eigentlich waren wir mit der Lösung auch sehr glücklich, doch wie es immer so ist, findet man doch immer wieder Kleinigkeiten, die anders sein sollen. Und so war es auch. Wirklich nur kleine Akzente passten nicht so. Das Dekor der Arbeitsplatte wurde noch mal in Frage gestellt, allerdings nur in minimalen Farbunterschieden (etwas gräulicher als zuvor ausgewählt), über dem Backofen sollte noch ein weiteres Regalbrett, hinter das Kochfeld sollten die schlichten Platten in Front- und Arbeitsplattendekor durch eine Designwand (in unserem Fall eine mit Kreide beschreibbare Kunststoffplatte in einem Tafeldesign mit dem Namen Memoboard) und die Wischkante, die den Übergang von der Arbeitsplatte zur Wand darstellt, sollte deutlich kleiner ausfallen.

Küche in die eine Richtung
Küche in die eine Richtung

Am Samstag vor bummelig 1,5 Wochen hatten wir uns eigentlich vorgenommen die Dachüberstände und die Stirnbretter zu streichen. Dafür hatten wir extra Tante Eva als Babysitterin engagieren können doch es kam wie es kommen musste, es regnete… Doch da Eva nun mal da war, die Mädels sich immer sehr darüber freuen, wenn die Lieblingstante da ist, und wir ja auch andere Sachen zu planen haben, dachten wir, dass wir uns der Küchenanpassung vornehmen sollten. Gesagt, getan, ab zu Möbel Kraft in der Hoffnung, dass unser Berater von damals Zeit für uns hätte.

Bevor wir uns allerdings mit dem Berater zusammen setzen wollten, haben wir uns noch mal die Küchen angesehen. Ich war mir dann übrigens nicht mehr so sicher, ob ich den Wechsel zu dem graueren Dekor überhaupt möchte, da ich die erste Auswahl plötzlich doch sehr gut fand.

Und ein Problem kommt ja selten allein, denn als wir dann doch den Berater sprechen wollten, wurde uns mitgeteilt, dass der nicht mehr dort arbeitet.

Küche mit Memoboard
Küche mit Memoboard

Egal die Mitarbeiterin, die seine Kunden übernommen hat, war super nett und hat gut geholfen.
Schnell hatte sie unsere Anpassungswünsche aufgenommen, so dass am Ende nur die Dekor-Problematik blieb. Da konnten wir uns so einigen, dass wir zwei Schnippselchen mitbekommen haben, mit denen wir loslaufen konnten um passendes Laminat zu finden. Gestern wollte sich die gute Frau dann melden um diese letzte Frage noch zu klären.

Zum Glück… oder formulieren wies mal so – ZUM GLÜCK!!!! – hat sie sich nicht gemeldet, was uns dazu verleitet hat heute mit unseren Laminat-Planken noch mal bei Möbel Kraft vorbeizuschauen, um es ihr direkt zu sagen. Bevor wir ihr aber unsere Entscheidung mitteilen konnten, haben wir die Bretter noch mal ausgelegt und wollten uns ansehen, wie die Farbkombination wirken würde. Der warme Holzton der Arbeitsplatte und Seitenteilen, sowie der Weißton der Fronten. Um auch nicht nur irgendeinen Weißton zu nehmen, haben wir uns die Musterplatte „Kaschmir“ geholt, die in unserer Konfiguration eingeplant gewesen ist.

Küche alt
Küche alt

Erschreckt mussten wir feststellen, dass Kaschmir eher braun grau ist, und viel dunkler ist, als das was wir uns vorgestellt haben. Damals hatten wir als Referenz eine Küche gezeigt und uns drauf verlassen, dass die Farben richtig übernommen worden wären. Bei dem Ausdruck, auf dem die Fronten schon recht dunkel waren (dazu gibt es Fotos in dem entsprechenden Beitrag aus dem Februar) gingen wir einfach davon aus, dass es an der Druckerqualität lag, denn mit ein wenig Phantasie hätte es der richtige Farbton sein können. So ein Glück, dass wir das nun noch gesehen haben, und so haben wir den Farbton Kaschmir in Magnolie geändert. Nun ist es unsere Traumküche (erstmal) und wir können den Termin für das Aufmaß am 26.10.2015 und den späteren Einbau kaum noch erwarten.

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